Gabriel Höller bei der Specialized-SRAM Enduro Series

Gabriel Höller bei der Specialized-SRAM Enduro Series

Westalpen2014036
Gabriel Höller in den Westalpen

[column column=’full’ title=”]Nach etwas längerer Rennabstinenz wollte ich wieder mal Rennluft schnuppern. Dabei entschied ich mich für die letzte Station der Specialized-SRAM Enduro Series die am 20/21 Sep. in Leogang/Saalbach-Hinterglemm gastierte. Beim ‘Enduro Rennen’ wird den ganzen Tag ein Rundkurs befahren bei dem einzelne Abschnitte auf Zeit gefahren werden, ähnlich einer Auto Rallye. Am Ende werden alle Zeiten addiert. Es ist eigentlich eine Mischung aus Downhill und Cross Country. Die gezeiteten Abschnitte sind meist technisch schwierig und eher abfahrtslastig ausgelegt. Hier in Leogang mussten die 220 Teilnehmer täglich jeweils ca. 55km/4000hm bewältigen. Dabei wurden 600hm aus eigener Kraft bergauf gefahren, der Rest bergauf mit Seilbahnen.[/column]

[column column=’full’ title=”]In grandioser, alpiner Kulisse kämpften sich die Teilnehmer beim finalen Stopp der Rennserie durch fünf sehr anspruchsvolle Stages. X-Line, Hangman, Bongo Bongo und Bergstadl Trail, wer die Trails kennt weiss das den Fahrern hier nicht langweilig wurde. Neben Flowabschnitten sorgten felsdurchsetzte Trails, zahlreiche Wurzelfelder und kniffelig zu fahrende Steilstücke an diesem Wochenende für ein anspruchsvolles Rennen.[/column]

[column column=’full’ title=”]Nachdem am Trainingstag bei viel Sonnenschein noch staubtrockene Trails gefahren werden konnten, durchnässte am Nachmittag ein kurzer, aber heftiger Regenschauer Strecken sowie die sich noch auf den Trails befindenden Teilnehmer. Die vielen, teilweise steilen Wurzelfelder waren dadurch noch schwerer zu bewältigen, was besonders die später gestarteten Amateure vor große Herausforderungen stellte.[/column]

[column column=’full’ title=”]Stage 1 war die lange Wurzelquerung zwischen Saalbach und Leogang die wir in der Amateur Klasse nicht auf Zeit fahren mussten. Stage 2 folgte der X-Line, die wie gewohnt um diese Jahrzeszeit schon sehr mitgenommen war. Zahlreiche Bremswellen und Löcher in der Strecke forderten zusätzlich. Richtig technisch wurde es dann auf den Stages 3 bis 5. Immer wieder galt es hier sehr steile, mit rutschigen Wurzeln/Steinen und hohen Stufen durchsetzte Abfahrten zu bewältigen. Auf der letzten Stage kamen noch zahlreiche verwinkelte Kehren und ausgesetzte Holzkonstruktionen hinzu. Pünktlich zu den letzten beiden Stationen ergoss sich noch ein gewaltiger Regenschauer auf die letzten Teilnehmer.[/column]

[column column=’full’ title=”]Schlussendlich konnte ich schlammig und glücklich mit einem 35. Platz von 80 Startern in meiner Klasse relativ zufrieden sein. Nächstes Jahr hoffe ich das sich doch noch weitere Gebirgsradler zum Start überwinden können, in der Gruppe macht es sicher noch mehr Spass! ;) LG Gabriel[/column]